Die Plastik „Reitende Knaben“ von Heinz Mamat im Cottbuser Brunschwigpark soll in den nächsten Monaten saniert werden. Für die Arbeit hat die Stadt nach eigenen Angaben bereits eine Cottbuser Firma gewinnen können.
Der Auftrag sei allerdings noch nicht ausgelöst worden, da der dafür nötige gemeinsame Vor-Ort-Termin aufgrund von Corona noch nicht stattfinden konnte. Darüber informiert Kulturdezernentin Maren Dieckmann (parteilos) während der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments auf eine Einwohneranfrage.
Der Termin sei auf Anfang Juli geschoben worden. „Erst danach kann ein Kosten- und Leistungsangebot vereinbart werden“, so die Dezernentin.

Die Betonplastik „Reitende Knaben“ stammt aus dem Jahr 1979

Die Plastik ist im Jahr 1979 geschaffen worden und fand im Jahr 1984 ihren Platz in Ströbitz. Die reine Betonplastik habe durch die Witterungs- und Klimaeinflüsse der vergangenen 40 Jahre stark gelitten. Wie teuer die Frischekur für die „Reitenden Knaben“ wird, ist bislang unklar.
Klar ist dagegen, so Dezernentin Dieckmann, dass die Sanierung der Plastik aufgrund der Spende von Marianne Spring-Räumschüssel möglich ist. Die AfD-Landtagsabgeordnete hat dafür eine Spende in Höhe von 10 000 Euro zweckgebunden an die Stadtverwaltung überwiesen.
Heinz Mamat ist am 1. Januar 2017 im Alter von 86 Jahren gestorben. Er ist der Vater des steinernen Ponys im Tierpark, auf dem Generationen von Cottbusern gesessen haben. Eine Vielzahl seiner Werke führt heute in Cottbus und in der Region ein verstecktes Dasein, viele Skulpturen verfallen.