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Kampagne soll das Vorhaben bekannt machen
Kunstinstallation fürs Kinderhaus „Pusteblume“

 Mit einem kleinen Fest wird die Kunstinstallation von Rainer Düvell eingeweiht. Hier erläutert der Verantwortliche Roland Hauke für das Kinderhaus Pusteblume anhand von Bauplan und Modell das Projekt.
 Mit einem kleinen Fest wird die Kunstinstallation von Rainer Düvell eingeweiht. Hier erläutert der Verantwortliche Roland Hauke für das Kinderhaus Pusteblume anhand von Bauplan und Modell das Projekt. FOTO: Andreas Schoelzel / Schoelzel/Johanniter
Burg. Der erste Spatenstich für das künftige Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg soll noch in diesem Jahr erfolgen.

(ue) Der erste Spatenstich für das künftige Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg soll noch in diesem Jahr erfolgen. Darüber informiert Andreas Berger-Winkler, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe. Der Bauantrag sei in der vorigen Woche gestellt worden. „Im Frühjahr wollen wir mit dem Bauen beginnen, und für das zweite Quartal 2019 ist die Eröffnung geplant“, so Berger-Winkler weiter.

Auf einem 12 000 Quadratmeter großen Grundstück nahe der Grund- und Oberschule Burg soll ein deutschlandweit einmaliges Projekt verwirklicht werden. Denn neben dem geplanten Kinderhospiz soll das Kinderhaus  eine Wohngruppe für schwerkranke Kinder und Jugendliche beherbergen. Die Investitionskosten liegen bei rund sechs Millionen Euro.

Eine Kampagne unter dem Motto „Das Ganze leben“ soll das Vorhaben der Johanniter in Südbrandenburg bekannt machen und um Unterstützung  werben. Zum Auftakt trafen sich kürzlich etwa 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesundheit der Region vor Ort zu einer Podiumsdiskussion.  

„Um das Neuentstehende auf dem Grundstück schon jetzt sichtbar zu machen, wurde bei der Veranstaltung auch eine temporäre Kunst­installation eröffnet“, berichtet die Pressesprecherin des Regionalverbandes Kristin Bulkow. Bis zum Baubeginn soll sie wesentliche Bezugspunkte auf dem Gelände markieren. Der Künstler Rainer Düvell habe dazu verschiedene Kunstwerke inszeniert. Seine  Stangeninstallation zeichne sich vor allem durch ihre Offenheit aus. „Gegen eine Spende von 500 Euro kann jeder Unterstützer eine zusätzliche Stange erwerben und somit das Kunstwerk erweitern“, so Kristin Bulkow weiter. Landrat Harald Altekrüger und seine Frau erwarben das erste zusätzliche Stangenelement.

Der Erlös soll in das Projekt einfließen. Die Anzahl der zusätzlichen  Stangen ist auf zwölf limitiert. Ab sofort ist die Installation der Öffentlichkeit zugänglich.