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Cottbus
Vom Wartezimmer ins Filmarchiv

Michael Apel entführt in die Film-Historie.
Michael Apel entführt in die Film-Historie. FOTO: Steffen Rasche/Theaternative / Theaternative
Cottbus. Gastspiele sorgen für Lacher an der Theaternative in Cottbus.

Zwei Gastspiele stehen am Ende der Woche auf dem Spielplan der Theaternative C in Cottbus. Am Freitag, 9. Februar, lädt Dr. Jörg Vogel um 19.30 Uhr zur Sprechstunde unter dem Titel „Wer Ahhh sagt, muss nicht Bähhh machen! – die heimlichen Wünsche eines Hausarztes“.

„Einfach abschalten!“ – und das sagt ein Hausarzt? Und was für „heimliche Wünsche“? Will er etwa schon wieder in den Urlaub? Träumt er davon, weit weg mit einer nackten Schönen am Strand zu liegen, während ihm hier der dicke Meier sein Furunkel zeigt? Möchte er den jungen Menschen der „Generation Smartphone“ das Handy verbieten, bevor die ihre eigene Diagnose gestellt haben? Und wie sollen sie dann ihr Essen fotografieren? Oder will er etwa der alten Krause den Schrittmacher abschalten, nur weil sie der Schwiegermutter ähnlich sieht? Witzig und unerschrocken berichtet der Hausarzt und Kabarettist Dr. Jörg Vogel über Sex, Drugs & Rock‘n Roll in der Hausarztpraxis – hier eher Erektionsstörungen, Cholesterinpillen und Menschen im Selbstvermessungswahn.

Nostalgisch geht es am Samstagnachmittag in der Theaternative zu. Ab 16 Uhr entführt Michael Apel in seiner „Rumpelkammer“ in die Welt der Ufa- und Defa-Filme.

Ganz im Stile der Fernsehsendung „Willi Schwabes Rumpelkammer“ wird die Theaternative C die größten Kino-Erfolge präsentieren. Denn jeder Film hat seine eigene Geschichte und seine Schauspieler natürlich auch. Besucher dürfen sich auf Heinz Rühmann, Marlene Dietrich, Hans Albers oder Zarah Leander – aber auch auf Angelica Domröse, Eva-Maria Hagen oder Winfried Glatzeder und viele andere – sowie auf Filmausschnitte aus „Der blaue Engel“, „Paul und Paula“ und „Die Feuerzangenbowle“ und mehr freuen.

Filmfans sollen künftig alle zwei Monate immer sonntags auf ihre Kosten kommen.