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Rahmenprogramm zum Filmfestival
Wodka im Birkenwald und in der Mensa Matschanka

Filmfestival 2017 - Logo - sw
Filmfestival 2017 - Logo - sw FOTO: Filmfestival Cottbus / LR
Cottbus. Ein Umfangreiches Rahmenprogramm wird zum Filmfestival geboten. Musik, Ausstellungen und besonderes Essen warten.

Zum Festival des osteuropäischen Films, das am Dienstag eröffnet wurde und noch bis zum 12. November in Cottbus läuft, gibt es auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Mit dabei ist die Galerie Fango in der Amalienstraße 10, die jeweils ab 20 Uhr auf Filmfestfreunde wartet.

Heute Abend steht dort eine Reiseerzählung auf dem Programm. Per Fahrrad durch den großen Kaukasus, auf dem Rücken eines Yaks durch die kirgisische Steppe, im Zug durch die Wüste Usbekistans – sechs Monate bereiste Enrico Noack (27) zwischen der Schwarzmeerküste und der chinesischen Grenze Länder der ehemaligen Sowjetunion. Von aserbaidschanischer Gastfreundschaft, nomadischem Jurtenleben und tadschikischen Hochzeiten wird er berichten. Alle die sich einen Abend lang vom Fernweh anstecken lassen wollen, sind eingeladen, dem Vortrag in der gemütlichen Atmosphäre der Galerie Fango beizuwohnen. Er wird in englischer Sprache stattfinden.

Am Donnerstag gibt es „Erzählkunst im Sand“ – ein Erzählabend mit Dörte Hentschel, die Geschichten aus Vietnam und Russland im Gepäck hat.

Die Galerie Wagner ist täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Von Hans-Georg Wagner initiiert, findet hier anlässlich des 60. Geburtstags der beiden Künstler Andreas Pampa und Andreas Schluttig eine Ausstellung statt. Kennzeichnend für die Landschaftsbilder und Akt-Collagen von Pampa ist ein respekt- und liebevoller Blick auf die umgebende Welt. Schluttig wiederum findet in ausrangierten Dingen poetische Formen. Er montiert und verschweißt diese zu seinen verschmitzten Stahlschrottplastiken.

In der Esscobar werden täglich ab 17 Uhr die neuesten malerischen Experimente der Künstlerin Ekaterina Orba unter dem Titel „Der visuelle Beweis der Unmöglichkeit, etwas geschehen zu machen“ präsentiert. Die abstrakten Gemälde sind mit Acrylfarben auf Papier spontan entstanden und bilden eine in sich geschlossene Einheit. Das Akkordeon Salon Orchester wird das Ausstellungsbergfest am 9. November ab 21 Uhr musikalisch bespielen.

Dieses ist bereits heute ab 16 Uhr beim Konzert „Wodka im Birkenwald“ an der Endhaltestelle Schmellwitz zu erleben. Mit dabei als waschechter Pseudorusse: Ralf Schuster am Akkordeon. Bruna Leuner aus Brasilien wird singen und Toby Richter, Alex Mucke und Melissa Babtista dürfen bei Bedarf auch mitspielen. Der Eintritt ist frei.

Bis zum Samstag ist auch im Atelier Petra Kossick eine Ausstellung zu bewundern. Passend zum filmischen Special Belarus präsentiert sich hier mit Nationalpreisträger Viktor Alshevski einer der bekanntesten belarussischen Gegenwartsmaler. In der Galerie gibt es nicht nur eine Ausstellung seiner Werke, sondern auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler, der heute ab 19 Uhr zur Vernissage und auch in den Folgetagen von 14 bis 16 Uhr anwesend sein wird.

Zum Filmfestival Cottbus verkehrt außerplanmäßig die Straßenbahn-Sonderlinie „Seitenquiz“. Die Wissenskontrolleure Georg und Stefan kutschieren mit Gästen und ihrem Film-Spezial-Quiz quer durch die Stadt. Dabei fordern sie den Fahrgästen beim Ausfüllen der Antwortscheine alles ab! Das Verzehren von Getränken aus der Bordgastronomie ist gesichert. Treffpunkt: „Haltestelle“ Seitensprung (Straße der Jugend 104), 19.30 Uhr; Fahrkarte: vier Euro.  www.seitenquiz.de

Filmfestival meets Mensa: Das Festival des osteuropäischen Films ist dem Studentenwerk Frankfurt (Oder) Anlass, in seinen Mensen in Cottbus (Zentralcampus und Sachsendorf) und in Senftenberg täglich ein Gericht aus Vietnam bzw. Weißrussland anzubieten. Auf dem Speiseplan stehen in dieser Woche zum Beispiel Schtschi, Pho Ga und Matschanka, macht das Studentenwerk neugierig.

(red/pos)