| 02:32 Uhr

Auftaktveranstaltung des Filmfestivals
Cottbuser Filmschau geht neue Wege

Erik Schiesko (r.)
Erik Schiesko (r.) FOTO: Lsc
Cottbus. Jedes Jahr sorgt die Cottbuser Filmschau für volle Sitzreihen im Weltspiegel. Die Auftaktveranstaltung des Filmfestivals Cottbus ist ein Wettbewerb, der Lausitzer Filmschaffenden ein Forum bietet. sme

Für die diesjährige Schau konnten die Veranstalter des Festivals mit Erik Schiesko ("Blaue Stunde", "Holger und Hanna") einen Koordinator gewinnen, der selbst schon Preisträger wie auch Jurymitglied des Wettbewerbs war. "Die Filmschau hat mir die Möglichkeit gegeben, meinen Weg als Filmemacher zu ebnen. Und es war schön, die Chance zu bekommen, seinen eigenen Film auf großer Leinwand zu sehen", erzählt der 31-jährige Filmemacher und Regisseur.

Um in seiner neuen Funktion als Koordinator auf den Wettbewerb aufmerksam zu machen, hat er zusammen mit seinem Team die zehnteilige Webserie "Drehst du schon?" produziert. Die etwa einmütigen Episoden sind unterschiedlichen Genres gewidmet. Angefangen von der Buddykomödie über den Actionfilm bis zum Politikthriller.

"Wir wollten mit der Serie zeigen, wie einfach und schnell eine Szene entstehen kann", erklärt Schiesko. Newcomer sollten so animiert werden, selbst zur Kamera zu greifen. Die Serie an sich ist ein Zufallsprodukt, das sich während des Drehs zu einem Trailer für den Wettbewerb ergeben hat.

Nun ist die Einreichungsfrist für die Filmschau seit 17 Tagen vorbei. Einzige Vorgabe war eine Maximallänge von 15 Minuten. Montagabend trafen sich die Wettbewerbsverantwortlichen zur ersten Sichtung der Beiträge. Im Rahmen des Wettbewerbs werden drei Preise vergeben.

Der Hauptpreis ist mit 1500 Euro dotiert. Für den Gewinner des Publikumspreises gibt es einen 250-Euro-Gutschein für die Spree Galerie Cottbus. Außerdem gibt es einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro für den Beitrag, der sich mit der sorbisch/wendischen Kultur auseinandersetzt.

Darüber hinaus ist mit dem "Pushup-Award" ein festivalunabhängiger Preis geplant, mit dem ein Preisträger durch die Unterstützung des Publikums und mithilfe sozialer Netzwerke wie etwa Facebook beworben werden soll, kündigt Erik Schiesko an.