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| 21:38 Uhr

Bergbau
Kupfer-Hoffnung stirbt zuletzt

Christian Taubert
Christian Taubert FOTO: Sebastian Schubert / LR
Eines ist der KSL Kupferschiefer Lausitz zugute zu halten: Das Unternehmen, mit der „Mutter“ Minera S.A. im Rücken, hat Ausdauer. Es hat das Vorhaben, zwischen Spremberg, Graustein und Schleife Kupfer zu fördern, noch immer nicht aufgegeben. Von Christian Taubert

Und das, wo seit den ersten Erkundungsbohrungen in der Region bald neun Jahre vergangen sind. Damals hat das Unternehmen bestätigt bekommen, dass die 1,9 Millionen Tonnen Kupfer unter Tage durchaus lukrativ sind. Das haben vor Jahrzehnten auch schon DDR-Ingenieure nachgewiesen. Doch ehe in dieser Branche Geld verdient werden kann, sind enorme Investitionen vorzustrecken. Bei welchem Weltmarktpreis für die Tonne Kupfer sich da eine Förderung lohnen könnte, wissen die Experten genau. Die gegenwärtig zu erzielenden rund 5700 Euro sind es noch nicht. Aber immerhin hat sich der Preis seit 2009 fast verdreifacht. Und KSL erhöht mit ihren Planungsvorleistungen – wie der Arbeit am Raumordnungsverfahren – die Attraktivität des Projektes für Investoren. KSL behält den Fuß in der Tür: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
christian.taubert@lr-online.de