Das ging wohl nach hinten los. Eigentlich wollte ein russischer Staatsbürger beim Bundespolizeirevier in Cottbus am Montag, 29. November, nur den Verlust seiner Personaldokumente melden. Nachdem er das Revier gegen 19.40 Uhr betrat, machen die Einsatzkreise beim Überprüfen seiner Personalien eine interessante Feststellung. Der 41-jährige Mann ist vom Landkreis Nordhausen zur Festnahme und Ausweisung ausgeschrieben worden. Er hielt sich somit unerlaubt in Deutschland auf, wie die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Berlin mitteilt.

41-Jähriger wurden wegen versuchter Nötigung verurteilt

Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen seit Dezember 2017 nach ihm. Das Amtsgericht Nordhausen hatte den Mann wegen versuchter Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt.
Die Bundespolizisten verhafteten ihn und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthaltes gegen ihn ein. Nach Abschluss der Bearbeitung brachten ihn die Beamten zum Antritt seiner Freiheitsstrafe in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt.