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| 14:24 Uhr

Koschendorfer feiern sich
Leben des Heimatkünstlers Alfred Janigk erforscht

 Originelle Geschenke hat Roswitha Altekrüger für ihre Mitstreiter schon verpackt. Damit will sie sich am Samstag bedanken.
Originelle Geschenke hat Roswitha Altekrüger für ihre Mitstreiter schon verpackt. Damit will sie sich am Samstag bedanken. FOTO: Marion Hirche
Koschendorf. Koschendorfer Heimatverein feiert Jubiläum.

Im Siewischer Gemeindeteil Koschendorf wird am Sonnabend doppelt Geburtstag gefeiert. „Wir begehen den 130. Geburtstag unseres Malers Alfred Janigk und stoßen auf das zehnjährige Bestehen unseres Heimatvereins an“, sagt Vereinsvorsitzende Roswitha Altekrüger.

Seit einem Jahrzehnt hält sie die Geschicke der Gruppe, die mittlerweile 20 Mitglieder hat, in der Hand. Immerhin: Jeder fünfte Einwohner des Dorfes macht mit. „Uns ging und geht es darum, den Zusammenhalt im Dorf zu stärken, die Traditionen zu bewahren und unser Dorf schöner zu machen“, erklärt die engagierte Jetzt-Rentnerin.

Blättert man in der akkurat von Ehemann Harald, dem Spree-Neiße-Landrat, geführten Chronik des Vereins, bekommt man einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten. In Koschendorf ist ein Dorfplatz geschaffen worden. Der marode Volleyballplatz wurde verlegt und aufgemöbelt, eine Feuerstelle angelegt. Drum herum stehen jetzt Bänke.

Zur Vereinsbilanz  gehört auch die Erforschung des Lebens von Alfred Janigk. Der Maler ist in Koschendorf geboren, ältere Einwohner haben ihn als Kind noch kennengelernt. Der Mann, der später nach Gelsenkirchen zog und dort die bekannten Gesichter von Schalke 04 malte, hat in Koschendorf dank des Heimatvereins eine Gedenkstein bekommen. Seit 2014 heißt der Dorf- jetzt Alfred-Janigk-Platz.

Es gab mehrere Ausstellungen über den Heimatkünstler. Auch an diesem Wochenende wird es wieder Bilder und Informationen zusammen mit Fakten über die Geschichte des Heimatvereins im Pavillon des Gutsparks beim 24. Musiknachmittag geben. Alfred Janigk wäre in diesem Jahr 130 Jahre alt geworden.

Zur Historie des Vereins gehört nicht nur die Organisation des Musik­nachmittags im Gutspark, sondern auch anderer Veranstaltungen. Das Dorf beteiligt sich seit sieben Jahren am Domowina-Wettbewerb um den schönsten und höchsten Maibaum und hat schon zweimal den ersten Platz belegt, es hat 2017 beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mitgemacht und ist im Kreismaßstab zweiter geworden.„Mit dem Geld, was wir dabei gewonnen haben, wollen wir unseren Spielplatz in Angriff nehmen“, betont die Vereinsvorsitzende.

Am Sonnabend, 10. August, wird nun der Doppelgeburtstag gefeiert – mit Kaffee und Kuchen, mit Grillangebot, Tombola und Musik im Gutspark: Ab 14 Uhr spielen die Jänschwalder Blasmusikanten und um 16.30 Uhr wird das Roland-Kaiser-Double Steffen Heidrich erwartet.

 Originelle Geschenke hat Roswitha Altekrüger für ihre Mitstreiter schon verpackt. Damit will sie sich am Samstag bei ihnen bedanken.
Originelle Geschenke hat Roswitha Altekrüger für ihre Mitstreiter schon verpackt. Damit will sie sich am Samstag bei ihnen bedanken. FOTO: Marion Hirche
(jul)