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Korsett für das Kiekebuscher Wehr

Auf der linken Seite ist das Betonkorsett am Kiekebuscher Wehr gut zu erkennen. Erst diese Einbauten ermöglichen die Reparatur.
Auf der linken Seite ist das Betonkorsett am Kiekebuscher Wehr gut zu erkennen. Erst diese Einbauten ermöglichen die Reparatur. FOTO: René Wappler
Cottbus. Das Kiekebuscher Wehr trägt seit Montag auf einer Seite ein Betonkorsett. Das sind Vorbereitungen für nötige Reparatur an der Anlage, die bis Mitte September erledigt werden sollen. Peggy Kompalla

Darüber informiert das Landesamt für Umwelt auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Durch die Arbeiten gebe es keine Beeinträchtigungen - weder zu Wasser noch für Fußgänger oder Radfahrer.

Im Rahmen einer Funktionskontrolle haben die Wasserbaufachleute des Landesamtes Mängel am Stahlwasserbau und der elektronischen Steuerung am Kiekebuscher Wehr festgestellt. Thomas Avermann vom Landesamt erklärt: "Für die Wiederherstellung der Betriebssicherheit der Anlage sind unter anderem Reparaturen am mechanischen Auseinanderfahrschutz, an der Rutschkupplung und der Elektrotechnik erforderlich."

Die Arbeiten am Kiekebuscher Wehr seien die einzigen in Cottbus in diesem Jahr, erklärt Avermann. Die Anlage wurde demnach zwischen den Jahren 2000 und 2002 neu errichtet.

Die Spree fließt auf einer Länge von 25 Kilometern durch Cottbus und passiert dabei vier Wehre (Madlower Wehr, Kiekebuscher Wehr, Kleines Spreewehr und Großes Spreewehr) sowie elf Sohlschwellen. Alle Wasserbauten sind für Kanuten entweder direkt passierbar oder es gibt Ein- und Ausstiege zum Umtragen.