Die Stadt reagiert mit ihrem Vorstoß auf den Antrag des Gemeinnützigen Berufsbildungsverein Guben, der als Eigentümer der Immobilie zwei Ladenlokale mit einer Fläche von insgesamt knapp 600 Quadratmetern vermieten will und dafür bei der Stadt einen Antrag auf Nutzungsänderung gestellt hat. Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens könnten laut Verwaltung privates Interesse und Stadtentwicklungsziele gegeneinander abgewogen werden. Nach Auffassung der Kommune sei der Cottbuser Westen ausreichend mit Nahversorgern bedacht.
Ein Kompromissvorschlag des CDU/DSU-Abgeordneten Dietmar Schulz fand in beiden Ausschüssen keine Mehrheit. Schulz hatte angeregt, eine auf zehn Jahre befristete Genehmigung für Einzelhandel auf dieser Fläche zu erteilen. „Wir reden hier von 600 Quadratmetern und haben in der Stadt ganz andere Größenordnungen“ , begründete Schulz seinen Vorstoß. (sh)