In verändertem Format starten die Cottbuser Bürgerdialoge in die neue Saison. Erstmals wird die für alle offene Diskussionsrunde in die Ortsteile ziehen. Das 1993 eingemeindete Dorf Kahren macht am 27. Januar den Auftakt. Ab 18 Uhr wird die Rathausspitze allen Interessierten in der Turnhalle zum Gespräch zur Verfügung stehen.

Von einer „modifizierten Art“ der Bürgerdialoge spricht Stadtsprecher Jan Gloßmann. Grundsätzlich zieht er eine positive Bilanz. „Die Veranstaltungen im Saal des Stadthauses waren immer gut besucht“, sagt er. Allerdings sei auch vonseiten der Teilnehmer signalisiert worden, dass einigen die Runde zu groß sei. Darauf reagiert nun das Rathaus mit dem neuen Format.

Diskussion über Veranstaltungsorte in Cottbus

Ein Treffen mit Kulturinteressierten im Frühjahr ist bereits vereinbart. Dabei soll es auch um geeignete Veranstaltungsorte in Cottbus gehen. Mitte 2019 musste das Scandale in der Karl-Liebknecht-Straße nach Anwohnerbeschwerden und einem Urteil des Verwaltungsgerichtes schließen. Jetzt ist der Club am Großenhainer Bahnhof ansässig. Mit Senioren will der Oberbürgermeister im Herbst ins Gespräch kommen. „Weitere Interessenten können sich melden“, sagt Gloßmann.

Beim Bürgerdialog in Kahren wird es einen Überblick zum Ortsteileentwicklungskonzept geben. Weitere Schwerpunkte sind die Themen Geschwindigkeitskontrollen im Ortsteil, Schulwegsicherung zwischen Kahren und Kiekebusch, die Entwicklung des Standortes der früheren Realschule, die Sanierung der Turnhalle sowie Fragen zu Feuerwehr und Spielplätzen. Die Runde ist für alle offen und nicht nur auf Kahren beschränkt.