Andreas Kalbitz spricht von der fettgefressenen Bonzokratie, Lars Schieske von der Verschwendungssucht der Sozialindustrie. Sie zählen zu den AfD-Politikern, die mit aggressiven Sprachbildern erfolgreich bei den Wählern sind.

Ein Sozialverband wie die Volkssolidarität wäre schlecht beraten, solche verbale Aufrüstung zu dulden. Deshalb ist es richtig, dass sich der Vorstand von der AfD abgrenzt. Es geht um mehr als reine Rhetorik. Mit dem Wahlkampfslogan von der „Wende 2.0“ betrieb die Partei eine Geschichtsklitterei, die das verbrecherische kommunistische System mit der heutigen Bundesrepublik gleichsetzt.

Die Volkssolidarität, einst auch ein Verband vieler DDR-Nostalgiker, ist dabei, einen Generationenwechsel zu vollziehen. Würde sie sich auf die AfD einlassen, wäre sie wieder am Anfang des Prozesses.