Ungeachtet der recht komplizierten Personalsituation - neben Heiko Petrick standen mit Marcel Dietz und Gert Handrek weitere wichtige Akteure verletzungsbedingt nicht zur Verfügung - ging der KSV recht zuversichtlich in dieses Nachholespiel und war auch von Beginn an bemüht, die Akzente zu setzen.
Doch bereits nach zehn Minuten gerieten die Gastgeber in Rückstand. Bei einem 16-Meter-Schuss des Vetschauer Ron Bugner rutschte Keeper Marco Scheffel auf dem gefrorenen Boden aus und das 0:1 war perfekt.
Praktisch im Gegenzug scheiterte Björn Rechtenbach mit einer Großchance am gegnerischen Torwart. Ein unhaltbarer Flachschuss von Blau-Weiß-Routinier Matthias Jurisch zum 0:2, sorgte bereits in der 19. Minute für die Vorentscheidung. Im weiterem Verlauf verzeichneten die 1896er auf Grund ihrer Überlegenheit im Mittelfeld die weitaus größeren Spielanteile, doch waren sie aber an der Strafraumgrenze gegen die abgeklärte und kompakte Gästeabwehr mit ihrem Latein am Ende. KSV-Trainer Joachim Kochan: „Kein Vorwurf an die Mannschaft, denn Moral und Einsatz haben gestimmt!“
Kolkwitz:
Scheffel - Kober, Schrödter, R. Schopka - Gergs, Schmidt (60. Minute Klose), St. Raschick, Mittas (75. Minute Hartlage) - Rechtenbach, D. Schopka, M. Raschick.