Der Protest ist vorerst bis mindestens 22 Uhr geplant, um auch den Schichtwechsel zur Spätschicht blockieren zu können - die Aktion ist bislang aber wirkungslos. Die Polizei hat zwar die Straße zum Parkplatz und Haupteingang des Kraftwerks gesperrt. Da das Gelände mehrere Ausgänge besitzt, wurden die Vattenfall-Mitarbeiter aber über einen Umweg durch das Kraftwerk auf den Heimweg geleitet. Die Reaktion der Kraftwerker fiel deutlich aus: "Diese Aktion ist einfach bescheuert. Es ist Freitagnachmittag und wir wollen nur noch nach Hause."

"Wir sind hier um den Betrieb der Braunkohleinfrastruktur zu stören und Vattenfall die Arbeit schwer zu machen. Braunkohlenutzung hat katastrophale Folgen für das Klima und die Menschen in der Region und im globalen Süden. Um dagegen zu demonstrieren, sitze ich auch gerne länger auf der Straße", sagt Petra Altmeier, Teilnehmerin des Klimacamps und der Blockade in einer Mitteilung.