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Kindertobetag, Hilfe für Kranke und Reitferien

FOTO: Julia Kamenz
Ein großes Dankeschön der Klein sten in der Kreisjugendfeuerwehr Spree-Neiße geht an den Gewässerverband Spree-Neiße. Dieser feierte im Sommer sein 25-jähriges Bestehen, aber mit dem Geburtstagsgeld hatte der Vorstand etwas Besonderes geplant.

Es sollten alle Gratulanten ihr Geld direkt an die Kreisjugendfeuerwehr Spree-Neiße spenden. Im Zuge der Spendenaktion sind immerhin 590 Euro zusammengekommen. Die Kreisjugendfeuerwehr Spree-Neiße richtete damit den Kindertobetag in der Waldschule am Kleinsee aus und bereitete somit den Kindern in der Feuerwehr aus dem gesamten Kreisgebiet einen schönen Tag, wie Christian Rösiger von der Kreisjugendfeuerwehrwart Spree-Neiße verriet.

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 3500 Euro konnte Manja Bieder, Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Johanniter Südbrandenburg, am Mittwoch von René Bielke, Geschäftsführer der Teichland Stiftung, entgegennehmen (Foto: Johanniter). Mit dieser Summe unterstützt die Stiftung die Arbeit des Dienstes, der derzeit 22 Familien mit schwerstkranken Kindern in der Region betreut. "Nur ein Teil unserer Kosten können wir bei den Kostenträgern abrechnen. Um unsere Arbeit machen und den Familien in ihrem oft schweren Alltag helfend zur Seite stehen zu können, ist unser Dienst auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns deshalb sehr darüber, dass die Teichland Stiftung uns dabei so großzügig unterstützt. Vielen Dank dafür!", erklärte Manja Bieder.

Was wären die Sommerferien ohne ein deutsch-polnisches Reitcamp in Przylep/Zielona Góra? Für viele Cottbuser Pferdefans vermutlich sehr öde. Denn vom 4. bis 13. August haben sich wieder einmal 20 Pferdeliebhaber aus Cottbus und der polnischen Partnerstadt Zielona Góra auf dem beliebten Pferdehof getroffen, um gemeinsam der Leidenschaft für die Vierbeiner zu frönen. Wie in jedem Sommer gab es neben der Arbeit mit den Pferden, kleinere Ausflüge in die Region. In diesem Jahr zum Beispiel nach Ochla in das Freilichtmuseum, wo die Jugendlichen nach alter Tradition Brote gebacken haben. Ein Stadtbummel in Zielona Góras schöner Altstadt und Schwimmen im Freizeitbad "Aquapark" machten das bunte Ferienprogramm komplett. Für die deutschen und polnischen Jugendlichen war natürlich der Umgang mit den Pferden das Schönste, und selbst die tägliche Stallarbeit war fast schon ein Vergnügen. Diese Begegnung wurde von der Euroregion Spree-Neiße-Bober und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk finanziert, berichtet Julia Kamenz, Projektkoordinatorin für Internationale Jugendarbeit im Deutsch-Polnischen Verein Cottbus.