Eigentlich sollten Ende August die jungen Leute auf einer Konferenz ihre Themen für die Stadt Cottbus setzen. Aber daraus wird nichts. Das erklären die Organisatoren der Jugendkonferenz. Die Veranstaltung wird komplett abgesagt und soll im Jahr 2021 nachgeholt werden.
Dabei wird die Jugendkonferenz erstmals von drei freien Trägern auf die Beine gestellt, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Der Verein Jugendhilfe, die Miteinander GmbH und das Frauenzentrum Lila Villa erarbeiteten ein neues Konzept. So soll die Konferenz nicht im Stadthaus über die Bühne gehen, wo die Cottbuser Stadtpolitik ihr Domizil hat, sondern an Orten der Jugendlichen. Dazu gehört das Glad-House und das Strombad. Eine Abschluss-Veranstaltung und -Feier inklusive. All das kommt natürlich nicht gut an, angesichts des Drucks durch steigende Corona-Fälle. In Brandenburg sind erste Schulen wieder geschlossen worden.

Druck kommt von den Cottbuser Schulen

Sascha Kahle vom Jugendhilfe-Streetworker-Team sagt: „Wir haben in Gesprächen mit den Schulleitern und Eltern verstanden, dass der Fokus auf der Schule liegt und wie sie sich künftig organisieren lässt.“ Die Vorstellung, dass viele junge Leute aus verschiedenen Schulen auf engem Raum zusammenarbeiten, kommt derzeit einfach nicht gut an. Hinzu kämen in den nächsten Augusttagen die anstehenden Wissensstandsanalysen. Schule gehe nun einmal vor. Deshalb sei die Entscheidung gefallen, die Jugendkonferenz nun ganz auf das kommende Jahr zu verschieben.
Kinder- und Jugendbeteiligung Junge Cottbuser sollen mehr mitreden

Cottbus

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