Wie Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum bestätigt, beantragte der Busfahrer, gegen den die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt hatte, über seinen Verteidiger die Akteneinsicht, um sich zum Vorwurf äußern zu können.

Nachdem die Familie das Kind an jenem Morgen in den Bus gesetzt hatte, kam es nicht in seiner Klasse in Sandow an. In der Schule schien das niemanden zu wundern. Die Mutter alarmierte gegen 16 Uhr die Polizei, als sie ihr Kind abholen wollte. Ob die Fahrer des betroffenen Fahrdienstes nun ihre Busse vorm Verlassen kontrollieren, ist nicht bekannt. Der Geschäftsführer hat seinen Mitarbeitern zufolge derzeit keine Zeit, sich dazu zu äußern.