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Kiekebuscher müssen bis Sommer warten

Cottbus. Mindestens bis zum Sommer wird es dauern, bis der Kiekebuscher Weg so hergerichtet wird, dass Fußgänger und Fahrradfahrer halbwegs sicher nach Madlow kommen. Darüber informiert Alice Kunze. Peggy Kompalla

Die Fachbereichsleiterin Grün- und Verkehrsflächen stellt klar: "Das wird kein Gehweg, sondern wir richten das Bankett her. Es bleibt der Straßenrand." Derzeit stecke die Stadt noch mit den Grundstückseigentümern in Verhandlung. "Denn sie müssen den Arbeiten zustimmen", so Alice Kunze. Erst danach könnten die Aufträge ausgeschrieben werden. Das betreffe den Abschnitt zwischen der Einfahrt zur Madlower Mühle und Mühlengraben.

Der weiterführende Abschnitt in Richtung Madlow könne dagegen nicht weiter angefasst werden. "Das ist problematisch wegen der Bäume und des Priorgrabens", erklärt die Fachbereichsleiterin. Deshalb ist für den sicheren Weg ein kleiner Umweg empfohlen - über den Radweg zur Straße Große Mühle (siehe Grafik). Befriedigend sei das auch für die Fachfrau nicht. "Das Grundübel kann nur durch einen grundhaften Ausbau gelöst werden", sagt Alice Kunze und schiebt nach: "Der ist aber nicht in Sicht." Eine alternative Fuß- und Radwegführung nach Kiekebusch sei verworfen worden.

Die nun geplante Bankettsanierung wurde durch eine Bürgeranfrage von Martin Krause und Rüdiger Plepp an das Stadtparlament ausgelöst. Sie kritisierten: "Die bestehende Verkehrssituation ermöglicht es Fußgängern und Radfahrern, insbesondere Kindern, Senioren und Bürgern mit Kinderwagen nicht mehr, gefahrlos die Endhaltestelle in Madlow zu erreichen." Die Straßenverhältnisse hätten sich dramatisch verschlechtert. "Sie bergen ständige Gefahren für Leib und Leben", konstatieren die Kiekebuscher.