Normalerweise muss dieses Fließ, ein Landesgewässer, zweimal im Jahr entkrautet werden, aber in diesem Jahr haben es die Leute vom Wasser- und Bodenverband nur einmal geschafft", so der Burger Kahnfährmann Hagen Conrad. Gemeinsam mit seinem Helfer Uwe Bogh zieht er immer wieder die Sense durchs metertiefe Wasser, während sein Partner den Kahn in der Strömung hält. Bei der Gelegenheit kommen auch gleich die zahlreichen Äste aus dem Wasser ans Ufer. Conrad hat viele Anmeldungen für eine weihnachtliche Kahnfahrt in den nächsten Tagen. Er hofft, dass das Wetter mitspielt. "Aber das kann ich nicht beeinflussen. Beeinflussen kann ich die Kahnfahrt selbst. Mit weniger Kraut als Bremse stakt es sich für mich leichter - und ich habe mehr Puste, meine Gäste zu unterhalten", so der Fährmann.