Die Zielgruppe, dies sah man auch am Freitagabend wieder, gehört bis auf einige Ausnahmen dem weiblichen Geschlecht an.
Der Weg, der die Freunde gepflegt-femininer Abendunterhaltung bislang ins Brauhaus geführt hatte, war neu. Der „Weiberkram“ trat erstmalig in der Weberei in der Nordstraße auf. Der Wegfall der Saalmiete, das vorhandene Equipment und Personal sowie der gute Kontakt zu Weberei-Betreiber Carsten Hajek gaben den Ausschlag, erklärten Bianca Noack und Regine Leh-mann-Lauenburg, die Protagonistinnen des Abends.
Eigentlich gehören mit Viola Kuch drei Damen zum Ensemble, die sich in den verschiedenen Programmen aber abwechseln. Zusammen ziehen sie alle möglichen und unmöglichen Themen der Geschlechter- und Alltagswelt durch den Kakao. Von Ich-AG zu Horoskopen, von Fußball bis Beerdigung. „Die Männer haben die Sprache vergewaltigt und die positiven Begriffe gleich für sich gesichert. Man beachte nur die Unterschiede. 'Profi' und 'Professionelle',“ hieß es da zum Beispiel. Oder, noch etwas zotiger die schon nachgefragten Vorteile der Salatgurke: „Sie hat eine Länge von 40 Zentimetern und wird nie erzählen, dass die Größe nicht zählt!“
Kabarett „Weiberkram“ in der Weberei in der Nordstraße 4: Die nächsten Vorstellungen laufen am 11. und 25. Februar, jeweils um 20 Uhr. Karten über die Weberei oder die LR Tickethotline 0180 / 5222020.