Das bekräftigt die Wetterwarte am Cottbuser Meisenweg mit eindeutigen Fakten:
Der Juli 2006 war mit einem Monatsmittel der Lufttemperatur von 24,2 Grad Celsius um 5,8 Grad Kelvin gegenüber dem langjährigen Durchschnitt deutlich zu warm, haben die Cottbuser Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes registriert. Am 6. Juli wurde eine maximale Lufttemperatur von 34,3 Grad Celsius und am 7. Juli von 34,4 Grad Celsius gemessen. So warm war es in den vergangenen 60 Jahren in Cottbus nicht an einem 6. beziehungsweise 7. Juli. Der heißeste Julitag war am 20. Juli. Da erreichte die Lufttemperatur 36,3 Grad Celsius.
An 30 Tagen maßen die Cottbuser „Wetterfrösche“ Temperaturen von mindestens 25 Grad Celsius, an 21 Tagen sogar Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr. So viele Sommertage wurden noch nie in einem Monat registriert. Die Sonne schien an allen Tagen. Am längsten, nämlich 16 Stunden, zeigte sie sich am 3. Juli. Insgesamt schien sie 360,2 Stunden, was 158 Prozent der normalen Monatssumme entspricht.
Es regnete selten in Cottbus, so dass die gefallenen extrem wenigen 4,7 Millimeter Niederschlag zu sehr mageren neun Prozent des Juli-Normalwertes und nach 1971 zweittrockensten Juli in den vergangenen 60 Jahren in die Statistik eingehen.
Von den an manchen Orten recht ergiebigen Niederschlägen, welche teilweise auch unwetterartig waren, bekam Cottbus nichts ab, so die Warte. Nur sechs Gewitter zogen über die Stadt hinweg, wobei sie aber weder die Abkühlung noch den ersehnten Niederschlag brachten. (pm/gro)