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| 16:16 Uhr

Jugendlicher rastet im Regionalzug aus

Jugendlicher randaliert in Regionalzug.
Jugendlicher randaliert in Regionalzug. FOTO: Lukas Schulze (dpa)
Cottbus. Ein stark alkoholisierter Jugendlicher hat am Montagabend in einem Regionalzug aus Leipzig so sehr gewütet, dass die Bundespolizei einschreiten musste. Letztendlich landete der 17-Jährige im Cottbuser Krankenhaus. Von den Beamten hagelte es gleich mehrere Strafanzeigen. pk

Das Zugpersonal des Regionalzuges von Leipzig alarmierte Montagabend gegen 19.15 Uhr die Bundespolizei, weil ein stark alkoholisierter junger Mann Reisende belästigte. Gegenüber den gerufenen Beamten verhielt er sich äußerst aggressiv.

Wie die Bundespolizei mitteilt, war sein Alkoholpegel so hoch, dass ein Atemalkoholtest nicht mehr möglich war. Zudem hatte er keine Personaldokumente bei sich. Deshalb nahmen ihn die Beamten zur Identifizierung aufs Revier am Bahnhof Cottbus.

Während der Fahrt beleidigte der Betrunkene die Beamten und wurde sogar handgreiflich, indem er einem Polizisten einen Kopfstoß versetzen wollte und spuckte in dessen Richtung.

Ursprünglich wollte die Bundespolizei den 17-Jährigen nach der Aufnahme der Personalien auf dem Revier seinem Betreuer in einer Jugendunterkunft in der Region übergeben. Doch während der Fahrt verlor der junge Mann komplett die Nerven, teilt die Bundespolizei mit. Er beleidigte die Beamten, bespuckte sie und trat im Fahrzeug um sich.

Letztendlich brachten die Beamten den Mann wegen seiner starken Alkoholisierung in die Notaufnahme des Carl-Thiem-Klinikums.

Wenn er wieder nüchtern ist, kann er gleich mehrere Strafanzeigen lesen - wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.