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| 01:00 Uhr

Jüdische Einwohner und ihre Schicksale in Cottbus

Max Grünebaum
Max Grünebaum FOTO: Krestin (nomod)
Cottbus.. Am 2. Oktober wird die BTU wieder besondere wissenschaftliche Leistungen mit dem Max-Grünebaum-Preis würdigen. Der Name dieses Preises erinnert an die jüdische Geschichte von Cottbus. Max Grüne baum gehörte zu einer der angesehenen jüdischen Familien der Stadt.

Er gründete 1876 eine Tuchfabrik und legte den Grundstein für soziale und kulturelle Stiftungen. 1908 wurde er Ehrenbürger von Cottbus. 1939, in der Nazi-Zeit, verließen Angehörige der Familie Deutschland in Richtung Großbritannien. 1997 gründeten seine Enkel die Max-Grüne baum-Stiftung.
Die Vergangenheit der jüdischen Einwohner von Cottbus ist Thema des nächsten Abends in der Serie „850 Jahre Cottbus - Geschichten zur Stadtgeschichte“ . Treffpunkt ist am Dienstag, 13. September, 19.30 Uhr, im Wintergarten des Cafés Zelig in der Friedrich-Ebert-Straße.
Besucher haben beim historischen Abend am kommenden Dienstag Gelegenheit, zur jüdischen Geschichte der Stadt Cottbus Schilderungen aus dem Munde einer wichtigen Zeitzeugin zu hören: Erna Etis ist Trägerin der Ehrenmedaille der Stadt Cottbus. In der Hitler-Zeit half sie Cottbuser Juden, sich vor der Verfolgung zu verbergen. Nach dem Krieg heiratete sie den gebürtigen Cottbuser Juden Bernhard Etis, als dieser 1963 aus Bolivien in seine Geburtsstadt zurückkehrte. (ka)