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| 16:40 Uhr

Cottbus
Präsidentenwechsel beim Radsportclub Cottbus

 Der neue Präsident Jens Schober (l.) und der scheidende Präsident Bernd Kühner (r.) des RSC Cottbus.
Der neue Präsident Jens Schober (l.) und der scheidende Präsident Bernd Kühner (r.) des RSC Cottbus. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Jens Schober einstimmig an RSC-Spitze gewählt Von Georg Zielonkowski

Bereits vor zwei Jahren hatte Bernd Kühner, der Präsident das Cottbuser Radsportclubs RSC, angekündigt, dass er am Ende seiner Amtszeit nicht für eine weitere Kandidatur zur Verfügung stehen werde.

So war die aktuelle Mitgliedervollversammlung des RSC Cottbus zu großen Teilen vom Personalwechsel geprägt. Wobei die Verabschiedung von Bernd Kühner nach dessen zwölfjähriger Präsidentschaft den verdient großen Raum einnahm. In den dankbaren Worten des Präsidenten des Brandenburgischen Radsportverbandes Gerald Lehmann, der anschließend die Ehrennadel des Verbands an Kühner übergab, stand die Umsicht und Zielstrebigkeit des scheidenden Ehrenämtlers an erster Stelle.

In den Abschiedsworten des Stadtsportbund-Vorsitzenden Olaf Wernicke wurde der permanente Erfolg im Breiten- und Leistungssport gewürdigt, der einhergeht mit der zielführenden, mitunter auch unbequemen Art, die aber stets im Sinn der Sache stand, die typisch für Bernd Kühner ist. „Die goldene Ehrennadel des Landessportbundes, die ich hier stellvertretend übergebe, ist für diesen Mann die absolut verdiente Auszeichnung“, betonte der SSB-Chef.

Auch die Bilanz des Jahres 2018, die vom bisherigen Präsidenten vorgetragen wurde, war wiederum eine positive. Wurde doch der Bau des Vereinsheimes vorangetrieben, so dass im Juni mit der Fertigstellung gerechnet wird.

Auch die drei Cottbuser Radsport-Hits haben dem Club wiederum zu international hohem Ansehen verholfen. „Wenn man Jahr für Jahr in höchster Qualität die Internationale Junioren-Etappenfahrt, den Sprintcup und den Großen Preis veranstaltet, stellt das den Mitgliedern unseres Vereins ein außergewöhnlich gutes Zeugnis aus, worauf unsere 227 Mitglieder stolz sein können“, lobte Kühner sein Team der Organisation und Durchführung. Bei der Entwicklung von jungen Kadern sowohl für den Sprint- als auch den Ausdauerbereich sind die Zahlen allerdings rückläufig. Doch glaubt der bisherige Präsident, dass auch dieses Tal durchschritten werden kann.

Als der wie stets sehr professionell agierende Moderator Thomas Jopke alle bisherigen Vorstandsmitglieder auch als Kandidaten des neuen Vorstandes benannte, stand mit Jens Schober lediglich der Name des neu zu wählenden Präsidenten auf der Liste.

Im Vorfeld des Wahlaktes stellte sich der 52-jährige Schober den Versammlungsteilnehmern vor, wobei er für einen großen Teil kein Unbekannter war. Schließlich ist er schon über Jahre Mitglied und begeisterter Akteur des Veloteams.

„Natürlich freue ich mich in diesem Jahr auf die Fertigstellung des Vereinsheimes, über dessen inhaltliche Nutzungsmöglichkeiten wir miteinander reden werden. Auch über den Weg der Begleitung der vielen radsportlichen Ereignisse möchte ich den Verein weiter mit Leben erfüllen und ihm mit meiner Funktion vieles zurückgeben, was ich an schönen Touren im Kreise Gleichgesinnter erleben durfte“, so der neue Präsident, der bei der Wahl, wie auch seine Vorstandsmitglieder, ohne Gegenstimmen gewählt wurde.

 Der neue Präsident Jens Schober (l.) und der scheidende Präsident Bernd Kühner (r.) des RSC Cottbus.
Der neue Präsident Jens Schober (l.) und der scheidende Präsident Bernd Kühner (r.) des RSC Cottbus. FOTO: Georg Zielonkowski