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| 18:50 Uhr

Interview mit Purple Schulz
Vom Kreuzfahrer in den Spreewald

Purple Schulz
Purple Schulz FOTO: Bettina Koch
Schmogrow. Der Sänger hat an die Lagunenlandschaft aber nicht nur schöne Erinnerungen.

Nach seinem kürzlich beendeten Gastspiel auf einem Kreuzfahrtschiff kommt Purple Schulz am Samstag (Beginn: 20 Uhr) zu einem Konzert in die Spreewaldgemeinde Schmogrow. Bevor der Künstler, der seit 30 Jahren auf der Bühne steht, sich im Rheinland auf den Weg machte, telefonierte die RUNDSCHAU mit ihm.

Was reizt einen Künstler im kleinen, geradezu verschlafenen Spreewald-Dorf Schmogrow zu musizieren ?

Schulz Kleine verschlafene Spreewald-Dörfer sind doch das beste, was einem in diesem oft hektischen Musikbusiness passieren kann (lacht). Vom Wohlfühl-Faktor können weder Köln noch Berlin da mithalten. Insofern freue ich mich sehr auf Schmogrow.

Kennen Sie denn die dortigen Bedingungen, zum Beispiel die Bühne inmitten der Natur, vor der bestimmt 600 Leute sitzen werden?

Schulz Ich war noch nicht da, aber eine Bühne in der Natur ist immer großartig. Und 600 Zuschauer sind perfekt für einen Abend mit Purple Schulz Songs

Es hört sich an, als würden Sie die kleinen Bühnen besonders mögen ...

Schulz In meinem Programm „Der Sing des Lebens“ singe ich ja vom Leben, wie es wirklich ist. Und weil das mitunter sehr intim wird, brauche ich ein überschaubares Publikum, das ich direkt ansprechen kann. Es geht mir ja nicht zuletzt um die Geschichten, die ich dort mit meinen Songs erzählen möchte.

Live-Konzerte leben zumeist vom „danach“. Gibt es nach dem Konzert Kontakt-Möglichkeiten, kann man mit Ihnen reden, Autogramm holen und Selfies machen?

Schulz Nach dem Konzert signiere ich immer CDs und T-Shirts an unserem Merch-Stand. Und seit diesem Jahr ist sogar wieder eine richtige Langspielplatte dabei, denn wir haben das aktuelle Album erstmals auch auf Vinyl veröffentlicht.

Inwieweit kennen Sie den Spreewald, gab es schon Auftritte in Lübben, Lübbenau, oder Burg?

Schulz Ich war schon oft im Spreewald. Unvergessen bleibt mir z.B. mein gemeinsames Konzert mit Heinz Rudolf Kunze vor fast 10 Jahren in der Wotschofska. Tiefer im Spreewald geht ja kaum. Und natürlich habe ich auch schon mal eine Bootsfahrt durch den Spreewald unternommen. Ebenfalls unvergessen: Ich hatte allein in meinem rechten Oberarm über 40 Mückenstiche (lacht).

Na, da hoffen wir mal in Ihrem (und unserem) Interesse auf eine mückenlose Show und wünschen viel Spaß beim Konzert am Samstag in Schmogrow!

Schulz Das hoffe ich auch. Und was den Spaß angeht, den habe ich bei jedem Konzert.

Mit Purple Schulz
sprach Georg Zielonkowski