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Internationale Helfer beim Gedenkstättenbau

Cottbus. Der Internationale Bauorden hilft ab dem morgigen Sonntag bereits zum dritten Mal beim Ausbau der Gedenkstätte Zuchthaus. red/hil

Zwölf junge Männer und Frauen aus Belgien, Deutschland, Russland und Aserbaidschan wollen zwei Wochen lang die Bauarbeiten unterstützen. Die vier deutschen Teilnehmer stammen aus Sachsen und werden innerhalb eines Monats ein Kontrastprogramm in Cottbus erleben. Sie sind Stipendiaten von Fair Talent, dem Schülerstipendium der Roland-Berger-Stiftung und der Deutschen Bank. Am ehemaligen Zuchthaus Cottbus wollen sie helfen, etwas "Großartiges aus diesem Ort des Unrechts zu machen", so Bauhelfer Lars Lotter.

Der Internationale Bauorden unterstützt den Ausbau der Gedenkstätte in Cottbus regelmäßig. Die nächste Gruppe wird bereits im August in Cottbus erwartet. Der Aufenthalt der ehrenamtlichen Helfer wird aus Spenden finanziert. Die benachbarte Evangelische Freikirchliche Gemeinde Cottbus stellt ihre Duschen zur Verfügung.

Im kommenden Jahr wird im früheren Zuchthaus eine Dauerausstellung eröffnet.