(pk) Der neue Verkehrsknoten am Cottbuser Bahnhof kann in Betrieb genommen werden. Das haben die Fachleute der Landeseisenbahnaufsicht am Dienstag nach einer mehrstündigen Prüfung erlaubt. Demnach sind die neuen Anlagen für Straßenbahn und Bus betriebssicher. Darüber informiert Cottbusverkehrsprecher Robert Fischer auf Nachfrage. Allerdings haben die Experten dem städtischen Verkehrsbetrieb auch Auflagen erteilt.

„Dabei handelt es sich um Hinweise, die sich unproblematisch im Bauablauf integrieren lassen“, versichert Fischer. Bauliche Verzögerungen seien nicht zu erwarten. Zu den Hinweisen gehöre beispielsweise, dass die Verschraubungen von Kanalschächten so ausgeführt werden müssen, dass sie keine Stolperfallen darstellen. Darüber hinaus habe es Anmerkungen für die Beschilderung des Verkehrsknotens gegeben. Der mehrstündigen Prüfung vor Ort am Dienstagvormittag folgte laut Cottbusverkehr eine eingehende Inspektion der technischen Unterlagen im Betriebshof des Verkehrsbetriebs.

Die Einweisungsfahrten für die Straßenbahnfahrer haben am Montag begonnen und sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

Aus Sicht der Stadt sind nur noch Restarbeiten auf der Baustelle nötig. Dazu gehörten neben der Beschilderung und Ergänzungen an den Grünanlagen, auch kleinere Arbeiten am Pflaster. So waren im Vorfeld der technischen Abnahme Mängel im Pflaster zwischen den Straßenbahngleisen entdeckt und behoben worden.

Vor anderthalb Wochen sind die Fahrradständer am Bahnhof freigegeben worden. Damit gibt es dort jetzt 280 überdachte Abstellmöglichkeiten. Zudem wurden 30 zusätzliche Fahrradständer an der Güterzufuhrstraße im Norden installiert. Pendler werden gebeten, die alten Fahrradständer an der Südseite zu beräumen. Ein Teil soll auf die Nordseite umgesetzt werden.

Einen genauen Eröffnungstermin für den Verkehrsknoten gibt es bislang nicht.