Der Radweg zwischen der Markgrafenmühle und Jubiläumsbrücke kurz vor dem Kiekebuscher Wehr ist so stark frequentiert, dass die Spaziergänger und Radfahrer den Weg selbst während der Bauarbeiten nutzten. Im Juli waren die Arbeiter vier Wochen lang mit der Sanierung des Weges beschäftigt. Allerdings gibt es daran auch Kritik.
Denn mit Abschluss der Arbeiten lagen teils faustgroße Asphaltbrocken neben dem Weg im Wald. Das kritisieren Leser, die das auch dokumentiert haben. Doch nicht nur den Bürgern hat das missfallen, auch der Stadtverwaltung. Das versichert Alice Kunze, Leiterin des zuständigen Fachbereichs Grün- und Verkehrsflächen.

Asphaltbrocken bleiben am Wegesrand liegen

Vor der eigentlichen Sanierung wurden die Wurzelaufbrüche im Weg abgefräst. Erst danach wurden beidseitig die Ränder mit einem hydraulischen Bindemittel vor Ort verfestigt. „Hierdurch soll dem Eindringen von Wurzeln vorgebeugt werden“, erklärt die Fachbereichschefin. „Durch das Fräsen kam es dazu, dass einzelne Brocken Asphalt in den Randbereich fielen.“ Dort blieben sie zunächst liegen, was die Aufmerksamkeit und den Unmut der Bürger weckte, aber auch der Mitarbeiter des Fachbereichs. Die Chefin erklärt, dass die Verwaltung die Bedingung gestellt habe, dass die Asphaltbrocken eingesammelt und entsorgt werden. Dies sei geschehen. Bei der Bauabnahme habe es keine Reklamationen mehr gegeben. „Restarbeiten waren keine erforderlich“, so Alice Kunze.
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