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Indische Rosskastanie für Cottbus

Helmut Rippl überwachte die Pflanzung der Indischen Rosskastanie im Spreeauenpark. Der Baum ist ein Geschenk des 91 Jahre alten Parkexperten, wofür sich Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe von Herzen bedankte.
Helmut Rippl überwachte die Pflanzung der Indischen Rosskastanie im Spreeauenpark. Der Baum ist ein Geschenk des 91 Jahre alten Parkexperten, wofür sich Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe von Herzen bedankte. FOTO: Kompalla
Cottbus. Im Spreeauenpark ist am Dienstag eine Indische Rosskastanie gepflanzt worden. Sie zählt für Botaniker zu den am schönsten blühenden Bäumen der Welt und stammt ursprünglich aus dem Himalaya. Peggy Kompalla

In Cottbus ist das bislang einzige Exemplar nun gesetzt worden und erhält eine besondere Pflege. Der Baum ist ein Geschenk von Werner Semmler, einem Schüler des 91 Jahre alten Garten- und Landschaftsarchitekten Helmut Rippl, der erst kürzlich für sein Lebenswerk mit der Lenné-Medaille ausgezeichnet wurde. Am Dienstag überwachte Rippl die Pflanzaktion mit wachsamem Auge. Die Kastanie stammt von einem Mutterbaum, der vor mehr als 20 Jahren im Queen-Auguste-Victoria-Park in Umkirch im Breisgau angesiedelt wurde. Parkfachmann Rippl nutzte die Gelegenheit, um Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) auf die Aktion "Olympiade der schönen Bäume" aufmerksam zu machen. Dieser Wettbewerb von Baumstiftern legt es darauf an, die Baumvielfalt in den Städten zu vergrößern. Mit Blick auf die Klimaveränderungen und das zunehmend trockene Wetter sei das dringend nötig. "Die Stadt muss Vorsorge schaffen", ermahnte er.