In Cottbus ereigneten sich am Dienstagmorgen zwischen 7 und 9 Uhr zwei Verkehrsunfälle, bei denen Radfahrer verletzt wurden. In der Thiemstraße kollidierten zunächst ein Pkw und eine Radfahrerin. Die Verletzte wurde zur Behandlung ins CTK gebracht. Zudem entstand ein Schaden von rund 3000 Euro.

Nach einem Fehler beim Abbiegen kam es in der Marienstraße zur Kollision eines weiteren Pkw und einer Radlerin. Auch sie erlitt Verletzungen, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Hier lag die Höhe des Schadens bei rund 1000 Euro.

In Schwarzheide kam es bereits am Montagabend zu einem weiteren Unfall. Ein Radfahrer kollidierte gegen 20.10 Uhr in der Eisenbahnstraße mit einem stehenden PPkw. Durch den Aufprall ging die Heckscheibe des Autos kaputt, der 70-Jährige wurde verletzt und es entstand Sachschaden in nicht bekannter Höhe.

Kurz zuvor war die Polizei zu einem ähnlichen Fall in Finsterwalde gerufen worden. Dort kam es gegen 18 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Schützenstraße. Beim Vorbeifahren streifte ein Pkw laut Polizeiangaben eine Radfahrerin, die in der Folge zu Fall kam. Die 59-Jährige musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Unfallstatistik zeigt Gefahr für Zweiräder Deutlich mehr verletzte Fahrradfahrer

Potsdam

Der tragischste Unfall ereignete sich in Lauchhammer. Hier kollidierte eine Radlerin (61) zunächst mit einem Pkw. Dessen Fahrer (85) wollte anhalten, verwechselte aber leider  Gas und Bremse.

Zahl der Fahrradunfälle steigt

Schwere Unfälle mit verletzten Radfahrern sind in der Lausitz leider keine Ausnahme. Bis einschließlich September hat das Statistikamt für Brandenburg 314 Fahrradunfälle mit Personenschaden registriert. Das sind bereits mehr als im gesamten Vorjahr. 60 Radfahrer wurden dabei schwer verletzt.