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| 11:31 Uhr

„Seebrücke“-Aktion
Demo in Cottbus für Rettung von Flüchtlingen

Die Demo für die Rettung und den Schutz von Geflüchteten in Cottbus soll vor dem Staatstheater beginnen.
Die Demo für die Rettung und den Schutz von Geflüchteten in Cottbus soll vor dem Staatstheater beginnen. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Cottbus nazifrei und weitere Organisationen rufen für den 20. Oktober 2018 zu einer Demo auf. Es geht ihnen um den Schutz von Geflüchteten in Europa und die Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer. Die Polizei rechnet mit 200 Teilnehmern.

Für Samstag, 20. Oktober 2018, haben mehrere Organisationen unter dem Motto „Schafft sichere Häfen“ zu einer Demonstration für die Rettung und den Schutz von Flüchtlingen in Cottbus aufgerufen.

Die Veranstalter haben am Schillerplatz vor dem Staatstheater Cottbus eine Demo mit 200 Teilnehmern angemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Samstag zu LR Online. Beamte der Polizeiinspektion Cottbus würden die Veranstaltung begleiten. Ähnliche Demos hätten bisher zwischen 50 und 1000 Teilnehmern gehabt.

Die Veranstalter der sogenannten Seebrücke-Demo am Schillerplatz um 14 Uhr wollen nach eigenen Angaben auf die Gefahren für Geflüchtete bei der Flucht über das Mittelmeer aufmerksam machen. Zugleich geht es Ihnen um einen humanen Umgang mit Geflüchteten in Deutschland.

Retter auf Hilfsschiffen sollten nicht mit Gefängnis rechnen müssen, heißt es auf der Website von Cottbus nazifrei dazu. Die Demonstranten forderten, dass sichere Fluchtrouten geschaffen würden. In Europa, Deutschland und auch in Cottbus soll es „sichere Orte zum Ankommen und zum Bleiben“ geben, heißt es dort weiter.

Die Veranstalter haben die Teilnehmer der Veranstaltung gebeten, orangene Kleidung als gemeinsames Erkennungszeichen anzuziehen, „zum Beispiel auch Warn- und Rettungswesten“. Die Demonstranten sollen demnach auf National- und Parteiflaggen verzichten. Ähnliche Demos finden am Wochenende in Berlin, Nürnberg, Bensheim (Hessen) und Murnau (Bayern) statt.

(oht)