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| 18:43 Uhr

Immobilien
In Cottbus gab es 2017 25 Zwangsversteigerungen

Cottbus. Experte warnt vor Risiken beim Immobilienerwerb.

781 Verträge zum Eigentumswechsel von Immobilien sind im vergangenen Jahr in der Stadt Cottbus geschlossen worden. Darunter waren 25 Wohnobjekte, die im Verfahren der Zwangsversteigerung erworben wurden. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2017 der Stadt Cottbus hervor.

Die Hoffnung ein Objekt aus der Zwangsversteigerung zu erwerben, ist, dass man es preisgünstiger bekommt, sagt Dr. Hannes Tischer, Stellvertretender Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Cottbus. Das könne immer auch mit Risiken behaftet sein. Deshalb sollten Interessenten vor dem Versteigerungstermin das ins Auge gefasste Objekt in Augenschein nehmen, denn zwischen Versteigerungstermin und Wertfeststellung des Objektes können aufgrund der oft langwierigen Verfahren mehrere Monate bis Jahre liegen.

„Sowohl die Wertverhältnisse als auch der Zustand des Objektes können sich erheblich ändern zwischen dem Bewertungsstichtag eines Objektes und dem Versteigerungstermin“, so Tischer. Er rät auch in anderer Hinsicht gut vorbereitet zum Versteigerungstermin zu gehen. „Jeder, der ein Objekt seines Begehrens ersteigern möchte, ist gut beraten, sich eine Zielmarke zu setzen. Diese sollte nicht zu hoch liegen.“ 

(moe)