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| 17:34 Uhr

Burg
Im Gesicht Erkrankungen lesen

Doreen Kutschke freut sich auf viele Neugierige, die ihre Praxis in Krabatweg während der Burger Gesundheitswoche am 6. und 8. November und darüber hinaus besuchen wollen.
Doreen Kutschke freut sich auf viele Neugierige, die ihre Praxis in Krabatweg während der Burger Gesundheitswoche am 6. und 8. November und darüber hinaus besuchen wollen. FOTO: Marion Hirche
Burg. Die sechste Burger Gesundheitswoche mit breitem Angebot für Entspannung und Bewegung Von Marion Hirche

Gesundheit, Entspannung und Bewegung werden im Kurort Burg immer großgeschrieben. Aber in so gebündelter Form wie bei der sechsten Burger Gesundheitswoche vom Sonnabend, 3. November, bis zum 10. November,  gibt es solche  Angebote selten.

Doreen Kutschke hat sich einem spannenden Thema verschrieben: Sie erklärt, „dass man beim Blick in das Gesicht des Kunden bereits Rückschlüsse auf dessen organische Zustände und Merkmale ziehen kann“. Den Beweis, dass das Gesicht das Display des menschlichen Körpers ist, will sie am Dienstag und Donnerstag in Gesprächen mit Interessenten antreten.

Die 38-Jährige hat an der BTU Cottbus Kultur und Technik studiert. Doch eine Krebserkrankung verhinderte den Abschluss ihres Studiums. „Ich habe in den Spiegel geschaut und wusste, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. Ich habe den Arzt darauf aufmerksam gemacht, der zunächst nichts gefunden hat. Dann aber wurde der Tumor entdeckt. Ich hatte Lymphdrüsenkrebs. Von da an hat sich für mich alles im Leben geändert“, erinnert sich die junge Frau.

Sie hat gegen die Krankheit gekämpft, hat bei Chemotherapie und Behandlungen sich und ihre Mitpatienten beobachtet. Sie hat begonnen zu hinterfragen, wovon man sich besser, gesünder ernähren kann. „Ich habe nach Lösungen gesucht, habe die ganzen Medikamente bekommen, aber wenig praktische Hilfe, wie ich weiterleben kann. So habe ich angefangen, mich nach Alternativen umzusehen“.

Dabei ist sie auch mit Natale Ferronato in Berührung gekommen. Der Schweizer Naturarzt entwickelte in über 50-jähriger Arbeit die nach ihm benannte Pathophysiognomik. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, an äußeren Anzeichen im Gesicht Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand im Körper des Menschen zu ziehen. Die Erkenntnisse des Schweizers deckten sich mit den Erfahrungen von Doreen Kutschke während ihrer Krankheit. Sie las viel, besuchte Weiterbildungen - unter anderem auch für Gesichtsdiagnostik in Dresden.

Eine weitere Krebserkrankung, diesmal Gebärmutterhalskrebs, zwang die junge Frau erneut zu schweren Entscheidungen. Damals vor fünf Jahren eröffneten ihr die Ärzte, dass sie ihre Schwangerschaft abbrechen und die Gebärmutter entfernt werden muss, um die Krankheit besiegen zu können.

Doreen Kutschke entschied sich gegen diese Empfehlung der Ärzte, trug die Kinder aus. Heute ist sie Mutter von gesunden Zwillingen und sie selbst ist ebenfalls gesund. Vor drei Jahren hat sie ihre vielen Erkenntnisse für einen neuen Berufsstart genutzt. „Ich habe die Gesundheit und Seelenpflegepraxis hier in Burg eröffnet. Hier kann ich meine Erfahrungen und mein gewonnenes Wissen einbringen und ich bin wie gewünscht selbständig“, betont die 38-Jährige. Hier im Krabatweg biete sie jetzt die Beratungen unter der Überschrift „ Das Gesicht als Spiegel des Körpers“ an. Sie spricht zudem über die heilende Wirkung von Steinen.

Genau wie Doren Kutschke gibt es viele weitere Praxen, Einrichtungen und Wellnessstandorte, die im Rahmen der Gesundheitswoche besondere Angebote machen. Insgesamt konnten 22 Partner gewonnen werden. Informationen zum Programm gibt es in der Touristinformation im Haus des Gastes am Spreehafen oder unter www.BurgimSpreewald.de