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| 12:02 Uhr

Im Cottbuser Schloss Branitz
Neue Pückler-Ausstellung gibt private Einblicke

Neue Pückler-Ausstellung im Schloss Branitz FOTO: dpa / Patrick Pleul
Cottbus. Erstmals seit Jahren können die Besucher im Schloss Branitz im Rahmen der neuen Dauerausstellung „Fürst Pückler. Ein Europäer in Branitz“ die fürstliche Silberkammer besichtigen.

In diesen elf Räumen findet Geschichte statt: Im Schloss Branitz lüftet die Fürst-Pückler-Stiftung Geheimnisse aus frühen Zeiten. Im Haupt- und Obergeschoss bietet die neue Dauerausstellung „Fürst Pückler. Ein Europäer in Branitz“ Einblicke in das Leben des Landschaftsarchitekten und Weltreisenden. Sie gibt Antworten auf die Fragen zum Privatleben Pücklers, wie etwa danach, ob er das Eis hier selbst erfunden hat oder ob er tatsächlich ein so großer Frauenheld war. Die Besucher können zum Beispiel auch erfahren, welche Gäste im Schloss verkehrten und welche Gerichte Pückler für sie auftischen ließ.

Rund 250 Gäste feierten am Samstag die Eröffnung der Ausstellung, zu der auch Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) gekommen war.

Mit der Ausstellungseröffnung verlieh die Familie von Pückler den von ihr gestifteten Pückler-Preis. Mit dem Preis, der erstmals 2010 vergeben wurde, ehrt sie Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Pflege des Pücklererbes verdient gemacht haben. Den Preis 2019 erhielten Hartmut Dorgerloh, früherer Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und jetziger Generalintendant des Humboldt Forums, und der Gartendirektor der SPSG, Michael Rohde, für die Wiederherstellung von Park und Schloss Babelsberg in Potsdam.

 Zahlreiche Gäste waren zur Ausstellungseröffnung und Preisverleihung in den Schlossgarten gekommen.
Zahlreiche Gäste waren zur Ausstellungseröffnung und Preisverleihung in den Schlossgarten gekommen. FOTO: Thomas Klaeber
(chw)