In einem ökumenichen Gottesdienst würdigte Generalsuperintendentin Asmus deren Arbeit bei der Betreuung der vorwiegend aus dem Bereich der ehemaligen Sowjetunion kommenden Übersiedler. In den vergangenen 14 Jahren gab es diese Freitagnachmittag-Begegnungen in der Peitzer Stadtkirche. Sie waren sowohl Andacht als auch praktische Einstiegshilfe. In einer Kaffeerunde konnten sich die Ankömmlinge über ihre neue Heimat informieren.
Obwohl im nächsten Jahr durch Kürzungen auf vielen Gebieten diese Arbeit nicht mehr im gewohnten Rhythmus stattfinden kann, wird bereits überlegt, wie man einen monatlichen Betreuungsnachmittag organisieren kann.
Der in der Amtsverwaltung Peitz tätige Orgelbauer Dirk Redies berichtete anschließend über die Umsetzung einer Orgel von Cottbus nach Wolgograd, an der das Amt Peitz mit bedeutenden Mitteln beteiligt war. Für zwei niederländische Angehörige aus Belum/Groningen - der Partnergemeinde von Peitz - war diese Veranstaltung ein interessanter Einblick in das kirchliche und gesellschaftliche Leben. Sie werden demnächst auch mit Händlern aus ihrer Heimat beim Peitzer Weihnachtsmarkt vertreten sein.