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Hund und Mensch ganz entspannt beim Dogfestival

Hunderte zwei- und vierbeinige Besucher zog es am Sonnabend ins Cottbuser Strombad zum Dogfestival.
Hunderte zwei- und vierbeinige Besucher zog es am Sonnabend ins Cottbuser Strombad zum Dogfestival. FOTO: Helbig/mih1
Cottbus. Für die beiden jungen Labradore Käthe of Mustang Valley (5 Monate) und Campino von Annahof (4 Monate) war es eine Premiere. Noch etwas verspielt, doch mutig, absolvierten sie am Samstagnachmittag beim dritten Dogfestival im Cottbuser Strombad gemeinsam mit ihrer Züchterin Anett Auras aus Hänchen und deren Freundin Lisa Hobracht die Hindernisbahn. mih1

Flink, geschickt und ganz ohne Angst überwanden sie - natürlich immer wieder mit kleinem Leckerli motiviert - Station für Station und wurden dafür reichlich gelobt. "Käthe und Campino sind sehr mutig. Sie gehen ohne Furcht über Stock und Stein. Der Untergrund ist ihnen egal, Hauptsache ich komme rüber, sagen sie sich. Ich glaube, sie haben gute Anlagen, um einmal Rettungshunde zu werden. Deshalb habe ich sie schon zur Ausbildung in der Rettungshundestaffel angemeldet", freute sich Anett Auras und fügte hinzu: "Uns gefällt es hier beim Dogfestival sehr gut. Das Zusammentreffen von vielen Hunden und Menschen ist schließlich gut für die Sozialisierung der Tiere."

Das sah auch Uwe Schieb mit seiner Nelly (drei Monate) aus Wiednitz bei Bernsdorf (Sachsen) so. "Ich habe schon immer Hunde gehabt, und für Nelly gab es heute viel zu erleben, um am Ende müde zu sein", erklärte der sächsische Hundefreund zufrieden.

Zu erleben gab es beim dritten Cottbuser Dogfestival für Mensch und Tier jede Menge. Rund fünfzehn Vereine und Aussteller präsentierten ihr Vereinsleben und ihre Angebote rund um das Thema Hund. So zeigten die Kameraden der Rettungshundestaffel Ost aus Fürstenwalde, wie mit Hilfe von Rettungshunden verunglückte Menschen im Wasser aufgespürt werden können, es gab verschiedene Hundewettbewerbe und Vorträge zu den Themen "Fellpflege", "Hundeaugen" mit Tierärztin Christina Ludwig oder "Hunde suchen ein Zuhause" mit dem Tierschutzliga-Dorf. Und es gab jede Menge Spaß für die Besucher und ihre vierbeinigen Freunde, so zum Beispiel bei der "Dog Diving Challenge", bei der die Hunde mutig ihrem Spieltrieb nachgehen konnten und mit einem mehr oder wenig langen Satz ins Wasserbecken des Strombades hechteten. Natürlich nicht ohne mit einem vorausgeworfenen Spielzeug gelockt zu werden…

Mit der Resonanz des nunmehr dritten Hunde-Festivals zeigte sich Veranstalterin Lisa Zschoppe sehr zufrieden. "Die Aktionen sind sehr gut angenommen worden, und ich denke, dass Menschen und Tiere hier einen ganz entspannten Tag miteinander verbringen konnten. Das spornt uns an, auch über eine vierte Auflage des Dogfestivals im nächsten Jahr nachzudenken", erklärte sie.