Die zweiwöchige Vorbereitung war vergessen, als die ersten Töne des Jagdhornbläserchors „Waldeslust“ erklangen. Der Neuhausener Bauhof, Jäger und Jagdhornbläser hatten den Schmutz von vier Jahrzehnten beseitigt, geschrubbt, gefegt, gewischt und die Fenster geputzt. Die Bänke erhielten einen Wachsüberzug. Nach der Auffrischung fühlten sich die Sergener wieder zu Hause im Gotteshaus. Von Bläsern und Jagdhörnern umrahmt, mahnte Pfarrer Helmut Huppatz Respekt im Umgang mit Tieren und der Natur überhaupt an. Die Hubertusmesse werde es auch in den nächsten Jahren in der Kirche geben. „Das 600-jährige Ortsjubiläum 2007 wäre eine Chance, die Sanierung zu beenden“ , sagte Bürgermeister Dieter Perko (CDU). Die Gemeinde setze sich weiter dafür ein. Zudem setzt Perko auf Bürgerengagement. Firmen hatten die Teilsanierung 1992 unterstützt und sorgen dafür, dass die Kirche abends angestrahlt wird.

Hintergrund Die Kirchengeschichte
 Die Sergener Kapelle wurde 1837 errichtet. Den Putzbau aus der Schinkel-Schule schmückt ein kleiner Dachturm. 1992 wurden Fassade und Fenster saniert. Die Kapelle gehört der Gemeinde Neuhausen.