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| 01:02 Uhr

HSC-Frauen können zehn Tore Plus nicht verteidigen

Verbandsliga. Dieses Spielresultat dürfte in die Raritätenkiste des Frauenhandballs wandern: Der HSC Cottbus unterlag dem SV Großräschen 20:21 (13:5), was so keine Besonderheit darstellt.


Doch dass die Cottbuserinnen hier eine 11:1-Führung im wahrsten Sinne des Wortes aus der Hand gaben, dürfte ewig Anlass zur Gründefindung sein. Die Gäste kamen erst in der 27. Minute zu ihrem ersten Tor. So sah es erneut nach einem Gewinn des Cottbuser Neulings aus. Der marschierte auch nach dem Wechsel auf dem Weg des Punktedoppels und lag noch acht Minuten vor dem Halali 20:13 in Front. Doch auf einmal war die Angriffsfreude der einheimischen Frauen wie gelähmt. Sie warfen kein Tor mehr, während Großräschen mit einem unerschütterlichen Glauben an den Sieg diese Partie noch aus dem Feuer riss und in der letzten Sekunde das Entscheidungstor warf. Keine Frage, dass es da lange Gesichter im Lager vom HSC gab. Die beiden 18-jährigen Neuzugänge Kathleen Schneider und Anne Winkler von Rot Weiß Forst hätten sich ihr Debüt sicher auch anders vorgestellt.
Cottbus:
Bollmann, Drabow; Winkler, Schneider 1 Tor, Pade 3/1, Schwebel, Domke 5/2, Balko 2, Zacharias, Schulz 3, Katline, Grüger 3, Roeder 3, Bindig.
Nun ist für den HSC Wiedergutmachung angesagt. Am Samstag, 15 Uhr, wird in der Halle Pappelallee Spitzenreiter HSV Wildau erwartet. Mit Cottbus (3.) ist ein Spitzenknaller zu erwarten. (hjs)