Gegen die Fläminger, die auf Platz drei der Heimtabelle rangieren, wozu sicherlich auch die Kulisse von durchschnittlich 332 Zuschauern beiträgt, haben die Burger noch eine reine Weste, denn im Aufstiegsjahr wurde sowohl in Luckenwalde (2:1), als auch in Burg (1:0) gewonnen. Interessanterweise ist die Spreewaldelf, die von einer solchen Anhängerschar nur träumen kann, momentan die drittbeste Auswärtstruppe.
Die Breesener zeigten mit dem klaren 3:0 in Babelsberg, dass mit der richtigen Einstellung auch Besetzungskalamitäten behoben werden können. Dennoch wird auch die Partie gegen den auswärts noch punktlosen Neuling Strausberg kein Selbstläufer sein. Dem Team um den nach einer Gelbsperre wieder zur Verfügung stehenden Kapitän und Torjäger Rene Neumann, wird volle Konzentration über die gesamte Spielzeit abverlangt.
Als klare Außenseiter, aber keinesfalls ohne Siegesambitionen, rei-sen die Laubsdorfer zum Tabellenzweiten und Aufstiegsmitbewerber Schöneiche. Die Germania-Elf ist daheim zwar noch ungeschlagen, musste sich aber zuletzt auf eigenem Geläuf mit einem Remis (1:1 gg. Burg) begnügen und konnte in den letzten drei Spielen insgesamt nur einen Punkt buchen. Der Favorit ist also momentan offenbar nicht in Bestform. Die Blau-Gelben könnten, mit etwas Glück und eine gute Tagesform vorausgesetzt, davon profitieren und vielleicht punkten.
Samstag, 13 Uhr:
FSV Luckenwalde - SG Burg/Spreewald, BSV Guben Nord - FC Strausberg, Germania Schöneiche - Blau-Gelb Laubsdorf. (rs)