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| 19:25 Uhr

Schaden
Hoffnung für die Kollwitz-Brücke über die Spree

Möglichst schnell soll die Kollwitz-Brücke wieder nutzbar werden. In zwei Wochen weiß die Stadt mehr.
Möglichst schnell soll die Kollwitz-Brücke wieder nutzbar werden. In zwei Wochen weiß die Stadt mehr. FOTO: LR / Daniel Schauff
Cottbus. Ein Reparatur-Datum steht noch nicht endgültig fest. Von Daniel Schauff

Wann die Käthe-Kollwitz-Brücke am Familienhaus wieder begehbar sein wird, weiß Nicole Balzer noch nicht. Nicole Balzer ist zuständig für die Brücken der Stadt und hat seit Mitte des vergangenen Monats eine Sorgenfalte mehr im Gesicht. Eine „unsachgemäße“ Nutzung der mit Holz ausgelegten Brücke über die Spree hat zu schweren Schäden geführt. Ein Fahrzeug hatte die Überführung genutzt, obwohl das Bauwerk nur für Fahrräder und Fußgänger gedacht ist. Die Folge: zwei unübersehbare Löcher im Brückenbelag. Einen Tag vor dem Stadtfest musste die Stadt den Weg zwischen Puschkinpark und Sandower Spreeufer sperren.

Derzeit liefen die Absprachen zwischen Schadenverursacher und Versicherung, sagt Nicole Balzer. In zwei Wochen wird die Stadt voraussichtlich schlauer sein – dann soll feststehen, wann die Reparaturarbeiten beginnen können. Zunächst allerdings steht nur Flickwerk an. Die Kollwitz-Brücke ist – wie für eine Holzbrücke nach einigen Jahren üblich – sanierungsbedürftig. Eine Ausschreibung hatte allerdings keinen Erfolg gebracht, die Angebote lagen weit über dem, was die Stadt hätte bezahlen können. Im nächsten Jahr, sagt Nicole Balzer, könnte es klappen. Nutzbar allerdings soll die Brücke möglichst bald wieder werden. Geplant ist ein Austausch der beschädigten Holzbohlen auf der Sandower Hälfte des Bauwerks.