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| 16:32 Uhr

Sommer
Hitzetage haben den Straßen in Cottbus zugesetzt

Cottbus. Bitumen kann bei hohen Temperaturen hervortreten. Von Daniel Schauff

Die heißen Tage der vergangenen Wochen haben ihre Spuren auf einigen Cottbuser Straßen hinterlassen. „Durch die anhaltende Hitze haben wir Probleme mit einigen Schwarzdecken“, bestätigt Stadtsprecher Jan Gloßmann. Ähnlich wie im Umland gebe es auch in der Stadt so genannte Ausschwitzungen, bei denen das Bitumen, das den Asphalt zusammenhält, hervortritt. Betroffen seien Teilbereiche zum Beispiel der Drachhausener Straße, der Straße Am Seegraben, der Lipezker Straße, der Karl-Liebknecht-Straße, der Saspower Landstraße, der Schmellwitzer Chaussee oder der Schwanstraße. 

„Durch regelmäßige Kontrollen und zügige Anwendung von Split wird die Verkehrssicherheit aufrecht erhalten“, sagt Gloßmann. Dadurch entstehe allerdings ein insgesamt höherer Unterhaltungsaufwand, der noch nicht endgültig beziffert werden könne. Selbst Straßen, die weit älter als 40 Jahre seien, habe die Hitze zugesetzt, so etwa der Clara-Zetkin-Straße.

Lkw, die an Ausfahrten oder Kurven den Asphalt förmlich ausradieren oder Autofahrer, die im Stand lenken, könnten für zunächst oberflächliche Schäden im Asphalt sorgen. Auch diese Schadstellen seien der Straßenunterhaltung bekannt, sagt Gloßmann. „Wenn sich diese nicht wieder einfahren, werden sie geflickt“, so der Stadtsprecher weiter.