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| 18:46 Uhr

Trinkwassernetz
Hitze lässt Trinkwasserbedarf in der Stadt massiv steigen

 Unterstützt von Spezialfirmen spült die LWG regelmäßig das Trinkwassernetz, um es von Ablagerungen zu reinigen, wie jüngst bei der nächtlichen Aktion in Mitte.
Unterstützt von Spezialfirmen spült die LWG regelmäßig das Trinkwassernetz, um es von Ablagerungen zu reinigen, wie jüngst bei der nächtlichen Aktion in Mitte. FOTO: LWG
Cottbus. Das Versorgungsunternehmen LWG arbeitet intensiv an der Beseitigung der Folgen wie braunem Wasser und geringem Druck.

Marina Röwer seit dem vergangenen Wochenende im Versorgungsgebiet massiv gestiegen. Zum Vergleich: Liegt die durchschnittliche Tagesmenge sonst bei 15 Millionen Liter pro Tag, hat die LWG in den zurückliegenden heißen Tagen jeweils 28 Millionen Liter in ihr Netz eingespeist. Allein 24 Millionen Liter pro Tag seien dabei aus den beiden Cottbuser Wasserwerken in die Stadt und Umgebung geflossen, so Röwer.

Für Gesundheit unbedenklich

Was Folgen hat. „Durch die ungewöhnlich starke Wasserabnahme hat sich die Fließgeschwindigkeit im Trinkwasserrohrnetz mehr als verdoppelt“, erläutert Marten Eger, Technischer Geschäftsführer der LWG. Dadurch werden abgelagerte Eisen- und Manganverbindungen stark aufgewirbelt. „Diese sind für die Gesundheit völlig unbedenklich, trüben aber das Wasser und verstopfen mitunter auch Hausfilter, was wiederum zu Druckverlusten führen kann“, so der Wasserfachmann.

Netz wird regelmäßig gespült

Um diesen Auswirkungen vorzubeugen, spült die LWG mit Unterstützung von Spezialfirmen regelmäßig das Trinkwassernetz. Dennoch seien braunes Wasser und Druckverluste bei hoher Wasserabnahme nicht gänzlich zu vermeiden, weist die LWG hin. Mitarbeiter des Unternehmens seien daher zurzeit verstärkt im Versorgungsgebiet unterwegs, um Hinweisen von Kunden nachzugehen und schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen.

Jeder Hausbewohner könne den hinter dem Wasserzähler befindlichen Hausfilter selbst kontrollieren und spülen. „Darüber hinaus würde es die Situation etwas entspannen, wenn Gärten am Morgen oder noch besser per Zeitschaltuhr in der Nacht bewässert werden und nicht in den Spitzenzeiten am Abend“, wünscht sich Marten Eger. Seine Bitte: Sollten mögliche Beeinträchtigungen länger andauern, sollten Betroffene eine E-Mail an stoerungen@lwgnet.de schicken oder die kostenfreie Servicenummer 0800 0594594 anrufen.

(pos)