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| 17:39 Uhr

LWG speist mehr als 30 Millionen Liter ins Cottbuser Netz ein
Hitze erhöht den Bedarf an Trinkwasser

Cottbus. Die Lausitzer Wassergesellschaft (LWG) hat am Montag, 24. Juni, erstmals seit zehn Jahren wieder mehr als 30 Millionen Liter Trinkwasser in ihr Versorgungsnetz eingespeist. Wie die Pressestelle mitteilt, flossen 26 Millionen Liter pro Tag aus den beiden städtischen Wasserwerken nach Cottbus und Umgebung.

Mitarbeiterin Marina Röwer berichtet: „Die Tagesmenge liegt im Jahresdurchschnitt nur bei rund 18 Millionen Liter.“ Hohe Temperatur und fehlender Niederschlag hielten den Bedarf an Trinkwasser stabil auf hohem Niveau. So habe die LWG seit Anfang Juni fast täglich mehr als 23 Millionen Liter Trinkwasser ins Netz eingespeist, 50 Prozent mehr als im Mai. Schon jetzt sei die Menge an eingespeistem Trinkwasser größer als im gleichen Zeitraum des Jahres 2018. Dennoch erläutert der technische Geschäftsführer der LWG, Martin Eger: „Wasser ist für unsere rund 127 000 Kunden ausreichend da.“ Die Wasserwerke seien für noch höhere Spitzenabnahmen ausgelegt. Allerdings bittet Marten Eger darum, nicht sorglos mit Trinkwasser umzugehen und gerade in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr zusätzliche Spitzenabnahmen zu vermeiden, wie sie durch das Bewässern der Gärten auftreten. Besser sei es, diese Arbeiten in den frühen Morgen oder mit Hilfe von Zeitschaltuhren in die Nacht zu verlegen.