Er reagiert damit auf Vorwürfe, die Kammer würde diesbezüglich zu wenig tun. "Die Gerichte sind auf Seiten der Stadt. Da sind wir mittlerweile ratlos", erklärt er am Dienstag während seines Neujahrsrundgangs. "Das einzige, was wir anbieten können, ist mit unserer Beratung die Betriebe bei den Formalien zu unterstützen, um etwa eine Stundung zu erreichen."

Deutscher weiß von Fällen in denen die geforderten Summe an Altanschließerbeiträgen Unternehmen in Existenznot bringe. Die HwK ist demnach selbst betroffen. Für das Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Gallinchen muss die Kammer Deutscher zufolge 188 000 Euro Altanschließerbeiträge zahlen. "Die hat man nicht mal eben so auf dem Konto rumliegen", betont er. Damit sei vielen Betrieben der Jahresauftakt 2014 gehörig verhagelt.