(ski) Mit einem nie gefährdeten 32:18 (16:6)-Sieg und einem 14-Tore-Plus haben sich die Handballerinnen des LHC Cottbus bei Lok Rangsdorf aus dem Spieljahr 2018 verabschiedet. Auf Rang drei – bei einem Spiel Rückstand – geht es nun in die bis 20. Januar andauernde Winterpause.

Wieder einmal waren Neira Voigt (9 Tore) und Nicole Radzko (8) die Garanten für eine hohe Trefferquote beim LHC Cottbus. Doch ist nach dem Spiel beim Tabellensiebten der Brandenburg-Liga auch die überragende Abwehrarbeit der Cottbuserinnen hervorzuheben. Bis zur achten Minute (6:1) wurde nur ein Gegentreffer zugelassen. Und nach 25 Minuten hatte die LHC-Offensive bereits 14-fach getroffen – und dabei nur ganze drei Gegentore kassiert. So war beim Pausenstand, der ein Cottbuser Zehn-Tore-Plus anzeigte, die Partie bereits entschieden. Für Trainer Ramon Quarta ergab sich damit die gute Gelegenheit, auch seine ganz jungen Spielerinnen auf den Prüfstand zu stellen. „Was die Mädels in der Phase gemacht haben, war schon bemerkenswert. Ein Gegentor ist durch deren zeitweiliges Mitwirken nicht gefallen. Und eine Angelika Bähr hat sich im Rückraum prima eingefügt, da hat schon viel auch bei den Ex-Jugendspielerinnen zusammengepasst“, urteilte der Trainer, der in Rangsdorf auf die stets sichere Siebenmeter-Schützin Annabelle-Marie Weber verzichten musste, die krankheitsbedingt ausfiel. Aber auch hier gab es eine Alternative, denn die zuvor in Frankfurt und Müllrose agierende Josefine Nietsche netzte die fälligen Strafwürfe mit einer einzigen Ausnahme komplett ein.

LHC: Kothe – Straße (1), Nietsche (3), Radzko (8), Reimer (2), Teichert, Peters, Voigt (9), Kleiner, Zemke, Becker (7), Matthee (2), Bähr, Lehmann