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Hammergraben in Cottbus mit Diesel verunreinigt

Auf dem Hammergraben in Cottbus hatte sich Dienstagfrüh aus noch ungeklärter Ursache ein Dieselfilm gebildet.
Auf dem Hammergraben in Cottbus hatte sich Dienstagfrüh aus noch ungeklärter Ursache ein Dieselfilm gebildet. FOTO: mih1
Cottbus. Die Baustelle des Bergbauunternehmens Leag am Hammergraben hat die Peitzer Teichwirtschaft vor dem Eintrag von Diesel in den Fischbestand bewahrt. Zu dieser Erkenntnis kommt das Cottbuser Umweltamt. red/pk

Dagegen konnte am Dienstag noch nicht geklärt werden, wie es zu der Verunreinigung des Flusses durch den Kraftstoff kommen konnte.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung hat in der Nacht zu Dienstag ein Anwohner gegen 2 Uhr beißenden Dieselgeruch am Hammergraben bemerkt und daraufhin die Feuerwehr verständigt. Diese errichteten auf dem Fluss zwischen Stadtring und Merzdorfer Bahnhofstraße Ölsperren, um den Dieselfilm aufzuhalten. Gleichzeitig informierte das Umweltamt die Peitzer Teichwirtschaft über die Gefahr. Der Fischereibetrieb wurde demnach nicht beeinträchtigt.

Der Kraftstoff war gar nicht bis Peitz gelangt. Wie sich bei Kontrollen des Umweltamtes im Laufe des Tages herausstellte, war der Großteil des Diesels durch Sperren an der Leag-Baustelle aufgehalten worden. Das Bergbauunternehmen errichtet derzeit in Lakoma den Einlauf für den Ostsee vom Hammergraben. Die Sperren dienen dem Schutz der Baustelle. Die Stadt Cottbus hat nach eigenem Bekunden eine Entsorgungsfirma beauftragt, die Stoffe an der Baustellen-Sperre abzupumpen.