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| 01:24 Uhr

Hamburger Idee für Holzbrücke über der Cottbuser Spree

Cottbus.. Einen neuen Blick auf Cottbus als Spreestadt gewähren die prämierten Arbeiten des diesjährigen bundesweit ausgelobten Schinkel-Wettbewerbes. Die RUNDSCHAU stellt diese Entwürfe in einer Serie vor.


Eine urkundliche Anerkennung seitens der Jury hat der Entwurf von Bernd Deyke, Nora Kern und Felix Marlow aus Hamburg erhalten, der die Ludwig-Leichhardt-Brücke in Cottbus mit Trägern und einem Dach aus Holz versehen will. Die gewählte Variante einer Fachwerkkonstruktion lässt nach Angaben der Jury erwarten, dass die Unterhaltskosten nicht höher als Varianten aus einem anderen Material sein würden. Das Planungs-Team will mit dieser Brücke eine attraktive Verbindung zwischen der Ludwig-Leichhardt-Allee und der Inselstraße schaffen.
Zwar spricht die Jury von einer „auffälligen Konstruktion“ , doch nach Meinung der Fachleute würde sie sich gut in die Umgebung am Ufer der Cottbuser Spree einfügen.
Bis zum 2. September besteht nach Auskunft der Stadtverwaltung die Möglichkeit, prämierte Arbeiten des Wettbewerbes im Foyer des Technischen Rathauses zu studieren. Dazu zählen auch bereits in der RUNDSCHAU vorgestellte Arbeiten, die sich mit der Zukunft der alten Tuchfabrik am Spreebogen und dem Ostrower Viertel befassen. (rw)