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Hacken, Pflügen und Futtern

Das Historische Kartoffelhacken vom Heimat- und Trachtenverein Burg im September hat bereits Tradition und ist fest in das Burger Veranstaltungsgeschehen integriert.
Das Historische Kartoffelhacken vom Heimat- und Trachtenverein Burg im September hat bereits Tradition und ist fest in das Burger Veranstaltungsgeschehen integriert. FOTO: Hirche/jul1
Burg. An diesem Wochenende geht es wieder mal den Kartoffeln in Burg auf historische Art und Weise an den Kragen. Genauer gesagt den Knollen auf dem Acker an der Ringchaussee hinter der Spreewaldtherme in Richtung "Bleiche" auf der rechten Seite vom Ortskern Burg aus kommend. Marion Hirche / jul1

Dort findet morgen das historische Kartoffelhacken des Heimat- und Trachtenvereins Burg statt. Nicht die Macher und die Erdäppel sind historisch, sondern die Trachten, die zu sehen sein werden und natürlich die Praktiken der Kartoffelernte.

In ihren Arbeitstrachten werden die Frauen mit der Hacke übers Feld robben und die nahrhaften Kugeln aus den Furchen bergen. Die Männer schleppen traditionell die Körbe zum Treckerhänger. "Wir werden aber auch die Arbeit mit Pferden bei der Kartoffelernte vorstellen. Dabei haben wir auch wieder Unterstützung von den Papitzern", erzählt der Vereinsvorsitzende Bernd Konrad.

Neben den Vorführungen gibt es auch noch viel zu erleben. Burger Gemüsebauern werden ihre Produkte verkaufen und unzählige verschiedene Kartoffelsorten anbieten. Einige Frauen werden wieder Kartoffelplinse im Akkord backen. Die Schäl- und Reibeteams werden bereits heute alles vorbereiten. Dazu gibt es Stimmungsmusik, und die Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins werden die Arbeitspausen auch für ein Tänzchen nutzen. Los geht es am Sonnabend um 10.30 Uhr.