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| 15:13 Uhr

GWC zieht erste Bilanz nach Brand in Cottbus
Aufwendige Reparatur in Zielona-Gora-Straße notwendig

 Das Feuer in der Zielona-Gora-Straße hat weitreichende Folgen für die Mieter.
Das Feuer in der Zielona-Gora-Straße hat weitreichende Folgen für die Mieter. FOTO: LR / René Wappler
Cottbus. Das Feuer in der Cottbuser Zielona-Gora-Straße am 23. Januar beschädigte 17 Wohnungen. Ein Statiker untersucht das Haus. Der Betrieb eines mobilen Gaskochers in einer Wohnung hatte das Feuer ausgelöst.

Der Vermieter hat eine erste Bilanz des Schadens vorgenommen. Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Cottbuser Zielona-Gora-Straße stehen aufwendige Reparaturen bevor. Das teilt die Pressestelle der Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) mit. Der Betrieb eines mobilen Gaskochers in der Wohnung eines Mieters hatte nach Angaben der Polizei das Feuer am 23. Januar ausgelöst.

Noch lässt sich nicht abschätzen, wie lange die Instandsetzung der betroffenen Wohnungen dauern wird. Wie GWC-Mitarbeiterin Annett Seidelmann mitteilt, sind Malerarbeiten vorgesehen, auch im Flur und den Zwischengängen des Gebäudes. Zudem werde der Vermieter einige Wohnungen mit neuem Bodenbelag ausstatten. Der Gemeinschaftsraum der dritten Etage bekomme neue Fenster. Darüber hinaus seien alle Türen der Wohnungen im Gebäudeflügel beschädigt. Auch sie müsse die GWC erneuern.

Schließlich begutachtet ein Statiker den Gebäudeflügel, wie Annett Seidelmann berichtet. Aus seinem Urteil könnten sich weitere Arbeiten zur Instandsetzung ergeben. Wie lange sie dauern werden, steht nach Angaben der GWC noch nicht fest. Die genauen Kosten der Reparaturen seien momentan ebenfalls ungewiss.

Der Brand hatte 17 Wohnungen im Haus beschädigt, von denen 14 vermietet sind. Bis die Reparatur abgeschlossen ist, leben acht Mietparteien in Ausweichquartieren der Gebäudewirtschaft Cottbus.

Die kriminaltechnische Untersuchung dauert ebenfalls noch an. Darauf weist Torsten Wendt von der Pressestelle der Polizei in Cottbus hin. „Wir müssen ja gerichtsfeste Beweise liefern“, erläutert er. „Das nimmt mitunter eine gewisse Zeit in Anspruch.“

Kurz vor dem Ausbruch des Feuers in der Zielona-Gora-Straße hatten Zeugen von einem „explosionsartigen Knall“ berichtet.  Die Feuerwehrleute brauchten 90 Minuten für das Löschen des Brandes. Drei Bewohner kamen wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Zu ihnen zählte der 27-jährige Mieter, in dessen Wohnung sich der Gaskocher entzündet hatte.