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GWC bläst Rückkauf der Stadtwerke ab

Cottbus. Die Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) hat den Rückkauf von Stadtwerke-Anteilen abgeblasen. Darüber informierte der GWC-Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Drogla (SPD) das Stadtparlament am Mittwoch. pk/sh

Offenbar ist das wirtschaftliche Risiko zu groß. Laut Drogla sind die Gebäudewirtschaft - eine 100-prozentige Tochter der Stadt - und die Verwaltung diesbezüglich unterschiedlicher Auffassung. Dennoch haben sich nach Auskunft von Drogla die Verhandlungen mit dem Anteilseigner Deutschen Kreditbank (DKB) äußerst schwierig gestaltet. "Bislang haben wir keinen Zugang zu den Datensätzen der DKB bekommen", so Drogla. Aufgrund dieser Tatsache und der damit kaum abzuschätzenden wirtschaftlichen Belastung habe sich die GWC gegen den Rückkauf entschieden. Zahlen wurden nicht genannt, im Raum steht aber ein zweistelliger Millionenbetrag. "Wir werden nicht mal im Ansatz unser Unternehmen gefährden", hatte GWC-Chef Torsten Kunze bereits vorab erklärt. Die Stadtwerke Cottbus gehören zu 74,9 Prozent der DKB. Die Stadt selbst hält die restlichen 25,1 Prozent.